Amitierender Chefarzt: Doz. Dr.sci. Elnur Smajić, Facharzt für Innere Medizin
Oberschwester: Hanka Redžić, Mag. Pflegewissenschaft
DGKS für Qualitätsmanagment und Bildung: Emrisela Vejzovic, dipl. Krankenpflegerin
Sekretäriat: Adila Dzibric, Wirtschaftsassistentin
Kontakt: tel.: 00 387 35 30 33 02; Hauptschwester – 00 387 35 30 31 14; Aufnahme 00 387 35 30 33 05; Ambulanz 00 387 35 30 31 91 ili 00 387 35 30 31 09; Empfang – 00 387 35 30 33 61; Tagesklinik 00387 35 30 33 15 Ergometrie- Raum 00 387 35 30 31 39; Endoskpie- Raum: 00387 35 30 33 79
e-mail: info@ukctuzla.ba
Tätigkeitsbereich der Klinik:
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Routine- Ultraschall von Abdomen und Harnweg
- Basis-Echokardiographie,Intensivmedizinische Versorgung und Therapie
- Alle Formen der Ernährungsunterstützung (parenteral, enteral)
- Mechanische Beatmungsunterstützung
- Schrittmacherstimulation
-
Elektrokardioversion
- Anlage eines zentralvenösen Zugangs mit hämodynamischem Monitoring sowie ständige Überwachung in Verbindung mit Ultraschalldiagnostik und Beobachtung
- Endoskopische Routine- und Notfalleingriffe am Gastrointestinaltrakt
-
Interventionsmassnahmen in der Endoskpie
- Endoskopisch-retrograde Cholangiopankreatikographie (ERCP)
- Endoskopische Papillotomie, Ballondilatation, Steinextraktion, Stentimplantation
- Endoskopischer Ultraschall
- Videokapselendoskopie
- Interventioneller Ultraschall mit Drainagemaßnahmen
- Transiente Elastographie – Fibroscan
- Ethanol-Ablation von Lebertumoren
- Diagnostische Laparoskopie
- Ultraschallgesteuerte Biopsie
- Patientenvorbereitung auf eine Lebertransplantation (Verstorbenen- und Lebendspende) sowie Nachsorge nach der Transplantation
- Einsetzen eines Magenballons als endoskopische Behandlung bei morbider Adipositas
- Diagnostik endokriner und metabolischer Erkrankungen
- Dynamische und endokrinologische Funktionstests zur Diagnose von Erkrankungen der Hypophyse, der Nebenschilddrüsen, der Nebennieren und der Keimdrüsen
- Behandlung entzündlicher und degenerativer Erkrankungen des Bewegungsapparates (rheumatoide Arthritis, Psoriasis-Arthritis, Spondyloarthritiden, systemischer Lupus erythematodes und systemische Bindegewebserkrankungen, schwere Formen der Osteoporose)
- Ultraschalldiagnostik des Bewegungsapparates
- Ultraschallgestützte Gelenkpunktionen,Intraartikuläre, extraartikuläre und kanalikuläre Injektionen
- Behandlung sämtlicher Nierenerkrankungen Patientenvorbereitung und -behandlung mittels Dialyseverfahren
- Vorbereitung und Beurteilung von Patienten und potenziellen Spendern für eine Nierentransplantation (postmortale und Lebendspende) sowie Nachsorge nach der Transplantation
- Leistungen des Transplantations-Informationszentrums
- Abdominale Ultraschalldiagnostik mit Schwerpunkt auf den Harnwegen
- Farbdoppler-Sonographie der Nierengefäße
- Ultraschallgesteuerte Nierenbiopsie
- Ultraschallgesteuerte Punktion und Drainage von Nierenzysten
- Standard-Hämodialyse (Low-Flux und High-Flux)
- Online-Hämodiafiltration
- Intermittierende, langsame Dialyse mit geringer Effizienz (SLED) und kontinuierliche Dialyse
- Intermittierende, kontinuierliche und zyklische Peritonealdialyse
- Hämoperfusion, membrangestützte therapeutische Plasmapherese
- Trockene isolierte Ultrafiltration
- Anlage vorläufiger und dauerhafter Gefäßkatheter
- Elektrokardiographische Diagnostik (Standard-EKG, gemitteltes EKG, 24-Stunden-EKG, Belastungs-EKG)
- Vektorkardiogramm, Echokardiographie, Rechts- und Linksherzkatheteruntersuchung.
- Transösophageale Echokardiographie zur Operationsvorbereitung bei Herzfehlern.
ORGANISATIONSSTRUKTUR
TRANSPLATIONSINFORMATIONSZENTRUM
POLIKLINIKUM
AMBULANTEN
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Aufnahmeambulanz mit poliklinischem fachärztlichen Konsiliardienst
- Kardiologische Ambulanz
- Nephrologische Ambulanz
- Rheumatologische Ambulanz
- Gastroenterologische Ambulanz
- Ambulanz für Endokrinologie und Stoffwechselerkrankungen
BERATUNGSSTELLEN
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Diabetes -Beratungsstelle
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Beratungsstelle für Hypertonie und chronische Nierenerkrankungen
RAÜME
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Transplatationsraum
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Endoskopie- Raum
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Ergometrie und Spirometrie- Raum
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Holter- Raum
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CAPD- Raum
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Herzultraschall- Raum
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Kardiomyopathie- Raum
TAGESKLINIK
ABTEILUNGEN:
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Kardiologische Abteilung
- Abteilung für Nephrologie und Hämodialyse
- Abteilung für Gastroenterologie
- Abteilung für Endokrinologie
- Abteilung für Rheumatologie
PERSONAL
Die Klinik für Innere Medizin beschäftigt 220 Mitarbeitende, darunter:
Fachärzte für Innere Medizin – 43
Ärzte in Facharztausbildung – 16;
Assistenzärzte – 5
Pflegekräfte mit Hochschulabschluss in der Pflege – 27 (zugewiesen)
Pflegekräfte mit höherem Diplom in der Pflege – 2 (zugewiesen)
Pflegekräfte mit Diplom der Sekundarstufe in der Pflege – 123 (davon 17 mit befristetem Vertrag)
Nicht-medizinisches Personal – 5.
Kontinuität des Nierentransplantationsprogramms im Rahmen aller Transplantationsarten
Im Universitätsklinikum Tuzla wird das Projekt der Nierentransplantation im Rahmen der Lebendspende von Verwandten regelmäßig durchgeführt. Seit dem Anfang am 15. September 1999 wurden bis heute 225 Transplantationen erfolgreich durchgeführt. Ein multidisziplinäres Team, bestehend aus Spezialisten der Nephrologie, Urologie, Anästhesiologie und begleitenden diagnostischen Zweigen, ist an der Umsetzung des Nierentransplantationsprojekts aktiv beteiligt. Unter ihnen sind im Bereich der Transplantationsmedizin zertizifierte Experten und einige Teammitglieder besitzen europäische Zertifikate.
Im Jahr 2006 wurde im Universitätsklinikum (UKC) Tuzla ein Programm zur Transplantation von Organen verstorbener Spender initiiert, an dem Spezialistenteams der Klinik für Innere Medizin beteiligt sind.
Transplantationen von Organen verstorbener Spender werden durchgeführt, sobald alle für den Eingriff erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind; dabei wird nach den im UKC Tuzla geführten Wartelisten verfahren, die den Kriterien von Eurotransplant entsprechen. Bislang wurden an diesem Zentrum 35 Nierentransplantationen mit Organen verstorbener Spender vorgenommen. Die Überlebensrate transplantierter Nieren liegt nach fünf Jahren bei 74 % – ein Wert, der mit dem europäischer Transplantationszentren, wo die Überlebensrate 78 % beträgt, vergleichbar ist.
Zum Thema Nierentransplantation wurden bereits mehrere Masterarbeiten sowie zwei Dissertationen erfolgreich verteidigt.
Das Dialysezentrum ist durchgehend in Betrieb und versorgt alle chronischen und akuten, dialysepflichtigen Nierenpatienten.
Zur Behandlung von akutem und chronischem Nierenversagen, akuten exogenen Vergiftungen sowie anderen schweren systemischen Erkrankungen und Multiorganversagen kommen sämtliche Verfahren der extrakorporalen Zirkulation zum Einsatz. Seit 2002 ist Fresenius MC das Referenz-Dialysezentrum für die Föderation Bosnien und Herzegowina.
Im Universitätsklinikum (UKC) Tuzla werden neben Patienten, die eine Peritonealdialyse erhalten, rund 138 Patienten mittels Hämodialyse behandelt.
Anlage von temporären und permanenten Jugularvenenkathetern
Notfallendoskopie der Patienten mit oberer gastrointestinaler Blutung (GI Blutung)
Koloskopie mit ScopeGuide
Die Koloskopie unter Verwendung des „ScopeGuide“ – einer Navigationshilfe für das Koloskop – ist ein diagnostisches Verfahren, das die Visualisierung der Dickdarmschleimhaut und des letzten Dünndarmabschnitts ermöglicht und gleichzeitig die Position des Instruments im Darm anzeigt. Das Gerät unterstützt den Arzt dabei, die genaue Lage des Endoskops im Bauchraum (speziell im Dickdarm) zu bestimmen und den Eingriff schneller und einfacher durchzuführen; um die Durchführung dieses Verfahrens zu erleichtern und das Passieren der sogenannten Darmschlingen zu vermeiden, die den Eingriff für den Patienten erschweren und schmerzhaft machen.
Kapselendoskopie – diagnostisches endoskopisches Verfahren
Die Kapselendoskopie ermöglicht eine völlig schmerzfreie Untersuchung der Dünndarmpathologie mit hoher diagnostischer Genauigkeit selbst kleinster Veränderungen im Dünndarm. Sie wird in spezifischen Situationen eingesetzt, in denen eine Untersuchung des Dünndarms erforderlich ist. Besonders nützlich ist sie bei der Diagnostik von Dünndarmerkrankungen.
Das Einsetzen eines Intragastralballons als endoskopische therapeutische Option bei der Behandlung von krankhafter Adipositas
Der Ballon wird endoskopisch implantiert: Er wird im entleerten Zustand in den Magen eingeführt und anschließend mit einer mit Methylenblau versetzten Kochsalzlösung gefüllt. Die Füllmenge richtet sich nach dem Körpergewicht des Patienten. Nach sechs Monaten wird der Ballon wieder aus dem Magen entfernt. Für Personen, deren starkes Übergewicht auf genetische oder hormonelle Ursachen zurückzuführen ist, ist dieses Verfahren nicht geeignet.
FibroScan – transiente Elastographie
Die transiente Elastographie (TE), auch bekannt als FibroScan, ist ein nicht-invasives, ultraschallbasiertes Verfahren zur Beurteilung von Leberschädigungen im Zusammenhang mit verschiedenen Erkrankungen sowie zur Bestimmung des Leberfettgehalts (Steatose). Das Verfahren ermöglicht die nicht-invasive Bestimmung des Fibrosegrades, des Vorliegens einer Zirrhose sowie des Ausmaßes einer Lebersteatose. Es wird nicht zur Elastographie fokaler Leberläsionen, wie etwa Tumoren, eingesetzt.
Ethanol-Ablation von Leberläsionen
Die Ethanolablation von Lebertumoren wird zur nicht-invasiven Behandlung vorwiegend primärer Lebertumoren – insbesondere des hepatozellulären Krebs – sowie in geringerem Umfang bei Metastasen in ausgewählten Fällen eingesetzt. Mit diesem Verfahren lässt sich entweder eine einzelne Läsion mit einer maximalen Größe von 50 mm oder eine Gruppe von bis zu drei kleineren Läsionen mit einem kombinierten Gesamtdurchmesser von bis zu 60 mm behandeln.
Ein hochmodernes Verfahren, das den Schweregrad und die Art einer koronaren Herzkrankheit präziser bestimmt.
Lehrbücher
1.Pašić, H. Sušić, A. Halilbašić, K. Martinović, O endemskoj nefropatijij: Regionalni
medicinski centar,”23. avgust” Doboj,1976.
1. I. Pašić, Laparoskopija i komplementarne metode u kliničkoj praksi : IGTRO “Univerzal-OOUR” ” Grafičar”, Tuzla,1978.
2. Pašić i saradnici, Gastroenterologiju: U A. Fejger, M. Grujić, M. Macanović, A. Mikeš, N. Numić, I. Pašić, Interna medicina I : Svjetlost, Sarajevo, 1986. 26-173.
3. I. Pašić i saradnici, Egzogena trovanja: U A. Fejger, M. Grujić, M. Macanović, A. Mikeš, N. Numić, I. Pašić, Interna medicina II : Svjetlost, Sarajevo, 1986. 935-975.
4. I. Pašić, T. Tulumović, S. Trnačević, F. Pašić,Toksikologija, Prvo izdanje, : Univerzitet u Tuzli,, UKC Tuzla, 1996.
5. Dž. Poljaković, Šećerna bolest : Narodna i univerzitetska biblioteka «Derviš Sušić», Tuzla, 2003.
6. E. Eminović, F. Lakkis, J. Karamehić, M. Tabaković, Glavni sistem histokompatibiliteta-MHC i tipizacija tkiva U: Jasenko Karamehić, Transplantacije bubrega, University of Tuzla-Yale University, Sarajevo New Hawen 2004.
7. Akutna abdominalna bol: Avicena d.o.o., Sarajevo, 2005.
8. H. Resić, J. Karamehić, Z. Dizdarević, M. Tabaković, Imunološki mehanizmi u bolesti bubrega : U Jasenko Karamehić, Zehra Dizdarević i saradnici, Klinička imunologija, Svjetlost, Sarajevo, 2007. 311-320.
9. Z. Kušljugić, F. Baraković, A. Arslanagić, V. Gerc i saradnici, Kardiologija, PrintCom grafički inžinjering, Tuzla, 2007.
10. E. Mešić, N.Mehmedović, M. Atić, S.Lekić, M.Tabaković, E. Hodžić: U Dž. Harčin ( urednik), Druga strana života, UHBBTK, 2008.
11. S.Mulić-Bačić i saradnici, Interna medicina za studente Visoke zdravstvene škole, 2011.
12. Emir Hodžić. Voljeti bubregom-informacije i uputstva za pacijente sa transplantiranim bubregom.doo Soreli, Tuzla, 2012.
13. Tabaković M, Salkić NN, Baraković F, Trnačević S. Hypertension After Renal Transplantation. In: Current Concepts in Kidney Transplantation. Editors: Sandip Kapur, Cheguevara Afaneh and Meredith J. Aull. Publisher: InTech. 2012. ISBN 978-953-51-0900-6. DOI: 10.5772/51012. str. 243-259.
14. Salkić N. Endoskopski tretman gojaznosti. U: Kirurško liječenje bolesti debljine. Ur: Bešlin M, Pašić F. Zagreb: Zagrebački institut za kulturu zdravlja; Tuzla: Printcom. 2017. ISBN 978-9958-13-123-3. str 105-114.
15. Salkić N i sar. Praktična digestivna endoskopija. Printcom doo, Tuzla. 2020. ISBN 978-9958-13-153-0.
Die Klinik dient auch als Ausbildungsbasis der Medizinischen Fachschule und der Hochschule für Gesundheit. Pflegefachkräfte spielen eine sehr wichtige Rolle, weshalb im Rahmen der Klinik für Innere Medizin der Ausbildung dieses Personals besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird und diese kontinuierlich in verschiedenen Formen erfolgt. Die Mitarbeiter der Klinik sind aktive Mitglieder von Fachgesellschaften.
